Morgens fällt er genauso schwer aus dem Bett. (Wie wir.)

Er schlürft seinen Kaffee, den er nicht Fair Trade gekauft hat.

Weil Ende des Monats- kein Geld.

Missmutig. Dieser Clown.

Erdrückt vom Geschehen der Zeit.

Der Gier- der Habsucht- dem Eifer.

Elende Wetten.

Die Raserei hier vor Ort.

Er selbst wollte weltbesster Clown sein.

Doch sein Blick in den Spiegel erschrickt.

Wohin er auch blickt, sieht er sein Versagen.

Morgentoilette!

Alltägliches Schminken- sein weißes Gesicht- ein Versuch.

Schwarze Augen. Roter Mund.

Heute die Clownsnase?

Er weiß es nicht.

Was tun, wenn der Clown verzagt und nicht mehr weiter mag?

Er muss los. Weg. Hinfort.

Sein Fluchtplan:

Er setzt sich die rote Nase auf.

Sucht nach ner MFG Richtung I.

Wirft sich noch einen zweifelnden Blick entgegen,

knipst das Spiegellicht aus

und schließt die Tür.

(Wir auf der Straße schauen ihm nach.)

Von hinten sieht er leichter aus.

(Wir bleiben leise zurück.)

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