Es ist Kohlzeit in Bremen und Norddeutschland. Und weil das so ist brauchen zwei Nordlichter mal wieder etwas zum Aufwärmen. So lädt der Clown die Matrosin zum Bremer Grünkohl -Essen ein. Zum Kohl gibt es karamellisierte Kartoffeln und Pinkel- eine Bremer Spezialität. Pinkel ist eine deftige Kochwurst aus Speck, Hafergrütze, Schweineschmalz, Rindertalg, Zwiebeln und Gewürzen. Der Name Pinkel leitet sich aus dem Wort Pinker= Rindermastdarm ab, dieser Teil des Darms wird gewöhnlich als Wursthülle verwendet und letztendlich verspeist.

Weiß man nicht, was diese Wurst enthält, schmeckt sie hervorragend.

Hier in Bremen ist der Kohl so beliebt, dass er von den Einheimschen in Form einer Kohlfahrt- einem kollektiven Besäufnis mit Spielen & frischer Luft- gefeiert wird. Ein skurriles Ereignis, das jedem Nicht-Bremer verschlossen bleibt.

Nun also zu unserem Pinkel und unseren Protagonisten:

Unser Clown ist bekanntermaßen Vegetarier und die Matrosin hat in der Weihnachtszeit zu viel Fleisch in sich begraben. Wie kommen beide in den Genuss eines typischen Bremer Grünkohls mit Pinkel?

Neuerdings darf sich uns Pinkel als veganes Würstchen vorstellen. Ja vegan. Und es schmeckt ganz hervorragend so ohne Tierfett. Der Pinkel kommt ohne die üblichen Zutaten: Hefeextrakt, Sojahack, Tofu oder Seitan aus. Das alles braucht er nicht, um zu schmecken. Ist nichts drin außer Palmöl, Hafergrütze und Gewürzen.

Die Matrosin ist ganz überrascht und begeistert davon. Sie will mehr und der Clown hat eine gute Idee.

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