Die Matrosin lebt nun seit 5 Tagen vegan und ist gerade euphorisch. Sie kocht sich durch die Tage, findet sich kreativ und ist mehr als satt und zufrieden von all den genüsslichen Gerichten, die sie ganz schnell und einfach zaubert. Die Formel „ohne ist mehr“ geht hier bisher voll auf. Der Verzicht auf die gewohnten Milchprodukte und Fleisch zwingt sie dazu, sich Gedanken über ihr Essen zu machen. Alternativen zu finden, die nicht nur satt machen, sondern auch schmecken. Wenn man fastet, sollte man schlechte Laune vermeiden, wissen wir doch alle, dass es keinen guten Eindruck auf seine Mitmenschen macht, wenn man verkniffen auf die Regeln bedacht ist und damit den Genuss vergisst. Ihr erinnert euch sicher noch an den armen Bürgermeister aus dem Film „Chocolat“, der schlussendlich einem Schoko-Rausch verfiel und sich so selbst vorführte, weil er nur das „ohne“ im Blick hatte.

Damit ihr an Matrosins Glück teilhaben könnt, schenkt sie euch ein selbst kreiertes Rezept:

Für 1 Portion:

2-3 Hände Feldsalat, gewaschen und verlesen

1 Bio-Blutorange (wir brauchen etwas Schale für die Mayonnaise)

etwas Räuchertofu

Eine Hand voll Kürbiskerne, am besten in der Pfanne geröstet

Saft einer halben Zitrone

Olivenöl

1-2 EL Tahin (Sesampaste)

Den Feldsalat auf einem großen Teller anrichten. Die Blutorange heiss abwaschen und nach Geschmack etwas Schale abraspeln. Dann die Blutorange abpellen und mit einem scharfen Messer in kleine Würfel schneiden. Auf dem Salat verteilen. Inzwischen den gewürfelten Tofu 3- 4 Min auf mittlerer Flamme anbraten. Für das Dressing nimmst du 1-2 EL Olivenöl, 1-2 EL Tahin, den Saft einer halben Zitrone, die abgeriebene Blutorangenschale. Etwas Pfeffer und Salz. Alle Zutaten gut miteinander verrühren, so lange bis eine schöne Creme entsteht. Mit dem Tofu auf dem Salat anrichten.

Guten Appetit!

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