Archive for März, 2013



und es gab zum Frühstück Appenzeller aus der Schweiz und gestern, ja gestern schon, ich muss es gestehen, eine gute feine Lammkeule griechischer Art.
Leckerst!

Dieses Fest wird gefeiert mit allem drum und dran.

Doch nächste Woche gehts vegan weiter.

Dank der Fastenzeit habe ich die vegane Ernährungsart für mich entdeckt. So werde ich mich weitestgehend vegan ernähren und ab und zu mal den Sonntagsbraten genießen.

Auch Käse wird die Seltenheit sein. Es ist schön die Besonderheit dieser Lebensmittel für mich wiederentdeckt zu haben.

Der Verzicht hat mich bereichert.

Nun werden der Clown und ich die nächsten zwei Wochen im Osterurlaub sein. Danke für euer Mitlesen und Kommentieren. Ihr habt unsere Fastenzeit gut unterstützt.

Der Clown hat viel über seine Zweifelei gelernt, er kam nur nicht oft zu Wort. Das wird sich in den nächsten Wochen aber ändern.

Euch ein buntes Osterfest!

Advertisements

Frollein Holles Gothic-Bananenbrot- ein Rezept

mmmh dieses Brot backt der Clown nun schon zum zweiten Mal, hoffe ich kann ihm wieder alles wegessen..so lecker ist dieses süße, fruchtige und vegane Brot. Aber backt es euch besser selbst. Klickt einfach auf das Rezept.

Ich zähle derweil die Stunden bis Ostersonntag. Rückblickend lässt sich festhalten, dass gestern der schwierigste tierfreie Tag für mich war. Und zwar wegen der Vorfreude auf Ostern. Ja, ich habe Eier gekauft und ein wenig Käse. Mein Besuch bringt fürs Osterfest eine leckere Lammkeule mit.

Jetzt nur nicht 2 Tage vor Fastenende schlapp machen und immer schön den Kurs halten.

Frollein Holles Brot wird mir dabei helfen :-).

Vegan Wednesday..


Foto0244Matrosins veganer Frühstücks-Genuss:

warmer Sojaghurt mit gepufftem Amaranth, Erdmandelflocken und gebratener Ananas- versüsst mit ein wenig Stevia-Sirup und etwas Soja-Reismilch.

Dazu gab es den Durchstarter Matcha-Tee, mit ein zwei Spritzern Zitrone und einem Schuss Soja-Reismilch..mmm so kann der Tag beginnen..

Der Clown hat den Stevia-Sirup gekocht..ist er doch ein Süßschnabel und will den Zuckerkonsum reduzieren.

Zum Süßen von Soßen wie z.B.: Bolognese oder anderen Pfannengerichten eignet sich Stevia-Sirup ganz hervorragend, auch zum Süßen von Getränken und Joghurts.

Hier das Rezept für Stevia-Sirup:

Nehme eine gute Hand voll Stevia-Tee tue es in einen Topf und gieße diesen mit so viel Wasser auf, dass die Teeblätter davon bedeckt werden. Kurz aufkochen und 40 Min ohne Deckel auf kleiner Flamme köcheln lassen. Zurück bleibt ein brauner Saft, der in ein sauberes Glas gefüllt, im Kühlschrank aufbewahrt, mehrere Wochen hält. Der Clown findet diesen Sirup viel besser, weil das Herstellungsverfahren natürlich ist. Die Stevia-Produkte im Handel sind größtenteils aufwendig (chemische Aufspaltung) hergestellt, viele enthalten versteckten Zucker in Form von Maltodextrin und sind zudem noch teuer. Im Bioladen wirst du diese Produkte aus diesen Gründen nicht finden, wohl aber den Stevia-Tee.

Der Clown wünscht dir viel Erfolg beim Nachsüßen ;).

Absolut Soulfood: Foto0249

Energiebällchen nach Rezept von Veganolution,

mein Kompliment!

http://veganolution.wordpress.com/?s=energieb%C3%A4llchen

Mittag: Bärlauch, Pilze, Pasta, Basta! Foto0257

Foto0259

Das Krümelmonster wurde tatsächlich auf Diät gesetzt, nicht aber die Matrosin..sie will Keeeekseeee

..natürlich vegan, hier das Rezept:

130 g Dinkelvollkornmehl

eine Handvoll geröstete und gehackte Nüsse (in diesem Fall waren es Walnüsse)

50 ml Öl

50 ml Agavensirup

1 Tl Backpulver

1/2 Tl Natron

etwas Zimt und Kardamom

Wenn der Teig zu trocken ist, gebe noch einen kleinen Schuss Soja-Reismilch hinzu. 10-15 Min in den vorgeheizten Ofen bei 170 ° C schieben und anschließend ausgiebig herumkrümeln..

Foto0260

Spätschicht-Pause-Abendbrot:

Kichererbsen-Tomaten-Pfanne mit Basmatireis..

Reste-Essen vom Vortag..

Das war ein ausführlicher Tagesbericht über das vegane Essen der Matrosin. Wenn du mehr vegane Vielfalt erleben willst oder auch an der Aktion teilnehmen willst, klicke auf die rosa Kochmütze rechts.


Nun, nach mehreren Wochen veganer Ernährung wagt sich die Matrosin in einen noch recht jungen Veganer-Shop in ihrem Viertel. Ja, so etwas gibt es inzwischen. Die vegane Bewegung rollt und rollt.

Faszinierend, was es da alles gibt. Pizzakäse, der eine ähnliche Schmelzeigenschaft wie normaler Käse hat. Gouda-ähnliche Käsescheiben, Tomaten-Basilikum-Käse. Und ja, es schmeckt nach Käse. Es kommt dem abgepackten Scheibenkäse auf jeden Fall nahe.

Wahre Käseliebhaber werden jedoch nichts, aber auch gar nichts, auf ihren Käse aus Milch kommen lassen. Und das mit Recht, findet die Matrosin (sie ist eine Käseliebhaberin). Es gibt eine derartige Vielfalt an Käsesorten z.B.: aus Rohmilch von Kuh-/Ziege- oder Schaf. Neben all den Schimmelkäsesorten und und und.. Da ist die Käsealternative aus dem Veganer-Shop eben noch relativ eindimensional.

Aber ein Anfang ist gemacht. Und man kann diesen Käse tatsächlich essen. Jedoch besteht der vegane Käse vor allem aus Kokosfett und ist nicht bio. Das sind zwei Nachtteile, die der Matrosin so gar nicht schmecken. Sind doch die riesigen konventionellen Kokosplantagen mitschuldig an der Klimaerwärmung und an der Abholzung der Regenwälder. Zudem enthält Kokosfett vor allem gesättigte Fettsäuren, die es in der Regel zu meiden gilt.

Der vegane Käse ist also nichts für den Alltag. Was soll´s. Die Matrosin hat inzwischen festgestellt, dass ihr die selbstgemachten Brotaufstriche eh wesentlich besser schmecken. Die aus Linsen, Kartoffeln, Kürbis und Kürbiskernen. Da bietet sich eine würzige Vielfalt ganz ohne Käse.

Den veganen Käse hat die Matrosin bisher also noch nicht vermisst, vielmehr ein gutes Brotaufstrich-Rezept einer Freundin, die ihr diesen bei einem Ausflug anbot. Dieser Aufstrich war aus Kürbis, Sellerie, ein wenig Wurzel und Kürbiskernen, viel Knoblauch und einigen indischen Gewürzen.

Diesen Brotaufstrich kann die Matrosin gar nicht vergessen und bittet ihre Freundin noch einmal um das Rezept.

Oder hast du da draußen ein Rezept deines veganen Lieblings-Brotaufstrichs, dass du der Matrosin posten magst?


Die Sache mit der Kuh und dem Karma..

Selbst in Indien scheint das Leben einer Kuh inzwischen wertlos zu sein. Klicke auf den Link da oben höre der Reportage „Aus dem Leben einer Heiligen- Kühe in Indien“ zu und entscheide selbst:

Möchtest du als Kuh wiedergeboren werden?

Gibt es Karma?

Der Clown zweifelt zwar am Karma, will aber kein Risiko eingehen einmal als Kuh wiedergeboren zu werden und beschließt, nicht zuviel davon anzuhäufen..


vergessen

so ganz beiläufig

boten sich

cracker mit paprikadip

an

einfach zugegriffen

ohne nachzufragen

die creme fraîche ist

schuldig

erwarte nicht

dass sich dein umfeld

ändert

nur weil du es tust

und vor allem nicht

am bahnhof

einer fremden

stadt

wobei heute:

ganz bestimmt

100.000 veganer

vor

der matrosin

im coffee shop

waren

weil alle diesen durst hatten

auf

soja latte

und ihr diese

vor ihren augen

wegschnappten

autsch

Liebe deinen Atem


Der Clown stellt fest:

Mein Atem ist mein bester Freund!

Und trotzdem nimmt er ihn kaum wahr. Selbstverständliche 20.000 Atemzüge tragen ihn durch den Tag. Ohne irgendeine Gegenleistung zu erwarten. Ohne ständig auf sich aufmerksam zu machen. Dieser Freund ist nicht egoman. Nein. So viel kann der Clown sagen.

Dieser Freund ist ganz unsichtbar und doch ist er dem Clown nah. Schaut in sein Innerstes, viel tiefer als er selbst.

Ohne diesen Freund kann der Clown nicht lange. Mit diesem Gedanken wird ihm allmählich bewusst, dass auch etwas Unsichtbares voller Kraft ist, uns Kraft schenken möchte und auch kann.

Warum nicht einfach mal tief durchatmen, wenn es stressig wird? Sich an seinen besten Freund erinnern, bei der nächsten Zweifelei an sich, Gott, der Zukunft oder den anderen?

Dein bester Freund weiss immer wie es dir geht. Ob du gehetzt bist oder wütend, vielleicht gerade ängstlich, genervt oder verliebt. Ihm kannst du nichts vormachen. Lausche deinem Atem, höre hin und lerne dich kennen.

Die Luft geht dieser Beziehung nie aus.. bis dass der Tod uns scheidet. So gesehen ist der Atem der treuste Begleiter auf all unseren Wegen.

Der Clown findet das allein reicht aus, ihn besser kennenzulernen, sich Zeit für ihn zu nehmen, ihm zuzuhören.

Warum schenkt er seinen Zweifeln, die meist zu nichts führen, außer dazu etwas nicht zu tun, selbst wenn er es gerne täte, mehr Aufmerksamkeit, als seinem Atem, der ihm die Kraft schenkt genau das zu tun.

Er atmet tief durch, schiebt seine Zweifel an allem was nicht sichtbar ist beiseite, und lauscht.


Der Clown fühlt sich winterdepressiv. Der Winter hat all sein Feuer verbraucht. Ohne Licht fällt ihm das Aufstehen morgens noch schwerer als sonst. Selbst für einen Spaziergang muss er sich entweder hinausprügeln oder mit einer Belohnung verlocken. Lange wird er der Dunkelheit nicht mehr strotzen. Er möchte nur noch Schokolade essen (in seine Lieblingshose passt er grad nicht mehr hinein) und sich besaufen. Stattdessen übt er den Sonnengruß.

Wird der Frühling wiederkommen? Dauerts noch lange? Er blickt auf das Grau vor seiner Haustür. Das war der trübste Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnung.

Den Tränen nahe schreibt er:

Wird der Frühling auch wirklich zurückkommen? und schließt verdrossen sein Buch der Zweifel.

Sein Fastenvorhaben sich seiner ständigen Zweifelei zu entsagen, erweist sich als schwierig.

Doch die Kraniche kommen zurück. Das flüstert ihm die Matrosin ganz sanft ins Ohr.

http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/kraniche/14589.html