Der Clown stellt fest:

Mein Atem ist mein bester Freund!

Und trotzdem nimmt er ihn kaum wahr. Selbstverständliche 20.000 Atemzüge tragen ihn durch den Tag. Ohne irgendeine Gegenleistung zu erwarten. Ohne ständig auf sich aufmerksam zu machen. Dieser Freund ist nicht egoman. Nein. So viel kann der Clown sagen.

Dieser Freund ist ganz unsichtbar und doch ist er dem Clown nah. Schaut in sein Innerstes, viel tiefer als er selbst.

Ohne diesen Freund kann der Clown nicht lange. Mit diesem Gedanken wird ihm allmählich bewusst, dass auch etwas Unsichtbares voller Kraft ist, uns Kraft schenken möchte und auch kann.

Warum nicht einfach mal tief durchatmen, wenn es stressig wird? Sich an seinen besten Freund erinnern, bei der nächsten Zweifelei an sich, Gott, der Zukunft oder den anderen?

Dein bester Freund weiss immer wie es dir geht. Ob du gehetzt bist oder wütend, vielleicht gerade ängstlich, genervt oder verliebt. Ihm kannst du nichts vormachen. Lausche deinem Atem, höre hin und lerne dich kennen.

Die Luft geht dieser Beziehung nie aus.. bis dass der Tod uns scheidet. So gesehen ist der Atem der treuste Begleiter auf all unseren Wegen.

Der Clown findet das allein reicht aus, ihn besser kennenzulernen, sich Zeit für ihn zu nehmen, ihm zuzuhören.

Warum schenkt er seinen Zweifeln, die meist zu nichts führen, außer dazu etwas nicht zu tun, selbst wenn er es gerne täte, mehr Aufmerksamkeit, als seinem Atem, der ihm die Kraft schenkt genau das zu tun.

Er atmet tief durch, schiebt seine Zweifel an allem was nicht sichtbar ist beiseite, und lauscht.

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