Feministische Frauen beklagen dieserorts seit langem das alltägliche Elend des Weiblichen im Patriarchat. Die Frau ist dem Mann in dieser Gesellschaft zwar gleichgestellt, doch passt sie sich dem Männlichen an. Wozu? fragt sich die Matrosin. Wir Frauen sind Teil einer männlich dominierten Kultur. Immer noch. Männer wie Frauen verleugnen ihre weiblichen Anteile, um sich an dem System des Patriarchats beteiligen zu können. Um mitzuhalten.

Warum macht uns das Weibliche so viel Angst? Das männliche wie das weibliche Prinzip greifen ineinander. Wer das erkannt hat und alle Anteile in sich wahrnimmt, annimmt und integriert, der kann sich ganz mit sich fühlen. Ist ausgeglichen. In Balance. Yin Yang. Eins mit sich.

Hast du einen starken inneren Mann, kann sich deine innere Frau entfalten, weil sie sich beschützt weiss. Sie kann sich dir öffnen, sich dir zeigen.

Ehre das Männliche. Ehre das Weibliche. In dir. In deinem Gegenüber. Verbinde dich mit deiner inneren Frau und deinem inneren Mann. Frage dich, was ist in mir ausgeprägt vorhanden? Was fehlt mir? Was möchte ich nähren?

In welcher Form zeigen sich meine weiblichen Anteile? Wie stehe ich zu ihnen? Mag ich meine weibliche Seite? Oder werte ich sie ab? Wird meine Weiblichkeit im Außen anerkannt, respektiert und gewertschätzt? Welche Eigenschaften bewertet unsere Gesellschaft als weiblich? Finden sie Beachtung? Wie wird Weiblichkeit in unserer westlichen Welt dargestellt? Messe ich meinen männlichen Anteilen mehr Gewicht bei? Manchmal hilft ein Blick in ferne Welten, um seiner eigenen ins Gesicht zu blicken. Der Clown hat folgenden Mann getroffen, der ihm etwas weises über das Weibliche in der indischen Gesellschaft und ihren voranschreitenden Wandlungsprozess erzählte:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=sgmUYdnFro0

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