Category: Die große Göttin



Mutter Natur ist weiblich. Sie lebt den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter voll aus.

Übertrage den Rhythmus doch mal auf deinen Tag:

06:00-12:00 Frühling = Ideen haben, sich Gedanken machen. Überlegungen anstellen.

12:00-17:00 Sommer= Die guten Ideen herauspicken und entwickeln. Aber auch in der Sonne chillen.

17:00-22:00 Herbst= Die Ideen sind reif genug, um gepflückt zu werden.

22:00-06:00 Winter= Hier ist nun wieder Matrosins Lieblingsspiel gefragt: Los+Lassen!

Der Clown findet das sehr spannend. Wie sich dieser Rhythmus wohl auf ihn auswirkt? Wird sich dadurch etwas verändern? Ein verlockender Versuch.

Gewöhnlich gibt ihm das Ticken seiner Taschenuhr den Rhythmus vor. Es geht stetig voran. Mit ihm und seinem Biorhythmus hat diese kleine Maschine jedoch nichts gemein. Er ist ja auch keine Maschine, Gott sei Dank.

Und so nimmt er sich vor, die Tage von nun an weiblich zu erleben.

 

 

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Die Matrosin zieht gern die Fäden. Das ist ihr bestes Geschäft. Es gibt ihr ein Gefühl der Macht. Schafft Sicherheit. Sie kreiert ihre Welt, ganz wie es ihr passt. Sie ist der Schöpfer. Doch hat sie nicht aufgepasst, aus der Schöpferlust wurde Frust. Ein Corsett, zu eng geschnürt. Jetzt nimmt es  ihr die Luft zum Atmen. Aber sie will sich doch in den Empfangsmodus atmen, wie wir seit gestern wissen. Wie also mit Corsett tief atmen ohne gleich in Ohnmacht zu fallen? Wie die eigene Welt kreieren und trotzdem atmen? Soll sie nun die Kontrolle aufgeben, um wieder atmen zu können? Das kann es ja auch nicht sein. Sie schöpft gern aus ihrer Kraft. Das ist Teil von ihr. Doch wer hilft ihr das Korsett aufzuschnüren? Alleine schafft sie das nämlich nicht. Der Clown ist ja ziemlich lethargisch. Manchmal. Doch er weiss um andere Eigenschaften. Ergreife dir ein Ziel, setze einen Samenkorn in fruchtbare Erde. Gieße ja nach Wetterlage hin und wieder mal das Pflänzchen und überlasse den Rest dieser Entwicklung der großen Göttin. Gebe dein Ziel hin. Vertraue der weiblichen Fruchtbarkeit. Und der Zeit. Manchmal muss man eben warten können. Das weiss der Clown ganz bestimmt. Wie nun aber glücklich sein im Warteraum? Du kannst durchatmen, meditieren, dich dem Müßiggang hingeben. Du hast Raum für Inspirationen..na das klingt schon wieder so ergebnisorientiert.. Die Matrosin hat für Hingabe einfach kein Gefühl. Sie kann nur auf Schaffenskraft von A- Z. Sich die Welt kreieren. Etwas bewusst erschaffen. Jeden Schritt verfolgen. Hingabe erscheint ihr zu passiv. Und wenn sie sich den Clown so ansieht, findet sie ihr Urteil schnell bestätigt. So durchs Leben gehen wie der Clown? Nie im Leben. So wird sie nicht. Der Clown ist ihr Freund und er will, dass sie endlich mal länger tief atmet, als 2 Sekunden. Also schlägt er ihr vor, dass sie ihre Ziele an ihn übergibt, wenn sie soweit sind. Er wird das Wasser drauf gießen und sie pflegen so lange es eben dauert. Bis was draus wächst. Und so öffnet er die Fäden ihres Corsetts. Ein wenig. Der Anfang für mehr Luft ist gemacht. Wenn er ihr die ersten Blüten schenken kann, wird sie verstehen, wie schön es ist, ein Ziel zu haben, ja auch ein paar kleine Zwischenschritte in Richtung Zielerfüllung zu machen, doch darauf zu vertrauen, dass das reicht. Wie sonst soll etwas für einen arbeiten können, wenn man alles selbst in die Hand nimmt? Los +lassen. Viele verstehen das nicht. Los (bedeutet: sich in Richtung Ziel bewegen) und Lassen (bedeutet: etwas nicht tun). Sich dem Moment hinzugeben und ihn zu nehmen, wie er ist. Schafft dir einen Freiraum der Leere. Du kannst das entdecken, was du findest. Und dich daran erfreuen. Ganz ohne Kraftakt und ständige Kontrolle. So kann dich dein Leben viel schöner überraschen. Und du kannst einfach leben.


Der Horizont dunkel. Es erscheint das erste kleine Licht des roten Riesen.

Der Clown fasst sich sein Herz und läuft direkt auf den erwachenden Ball zu, umarmt diesen mit weit geöffnetem Blick und lässt sich davon tragen..

In einen neuen Morgen.

Alles neu, alles Licht. Alles gut. Er nimmt sich mit und hat sich noch nicht verloren.

Seine Zellen erinnern:

das was das was das was das was das was das was das was das was das was das was das was das was das was war ist wird

alles eins alles atmen alles verbunden und frei gefühlt, gelebt, geliebt zu werden.

Atmen als Weg. Eine Verbindung. Müssen wir alle.

Darum geht es  doch im Großen und Ganzen. Sonst nichts.

Alles Atmen und zwar mit Liebe- vom ersten bis zum letzten

Atmen- tut die Matrosin jetzt tief, tiefer und am tiefsten. Mal laut mal leise, mal zischend mal schwer.

Neulich flüsterte ihr einer. Sie spürt seinen Atem auf ihrer Haut. Noch immer. Atme dich in den Empfangsmodus. Das fand sie vielversprechend.

Sie fragt sich, was das denn bitte bringen soll jetzt- mit dem Empfangsmodus und dem Atmen und wie das überhaupt geht.

Der Clown rät: Empfangend einatmen Zweifel ausatmen.

Sie beschliesst einfach nur atmend durchs Leben zu gehen ist gar nicht so leicht. Jedoch ihr Perspektivwechsel.

Und sie fragt sich was am atmen weiblich ist?

 

 


Die Matrosin und der Clown melden sich zurück aus einer langen Reise durchs Universum.

2015 wird ein sehr weibliches Jahr, das haben sie beschlossen. Die Matrosin hadert noch ein wenig damit, doch der Clown konnte sie überzeugen.

Es ist augenscheinlich, der Clown ist mehr Frau, die Matrosin mehr Mann, und doch ergeben sie zusammen eine Einheit. Das ist ihnen im Weltall bewusst geworden.

Viele interessante Wesen sind ihnen unterwegs begegnet: die innere Frau und der innere Mann zum Beispiel. Diese Wesen sind universell und für jeden da. Suche in dir selbst, lieber Leser, und du wirst sie finden. Mit ein wenig Geduld und regelmäßigen Verabredungen.

Die Matrosin widmet sich nun vornehmlich ihrer inneren Frau, vergisst darüber jedoch nicht ihren inneren Mann, denn sie weiss, sie kann nur mit beiden gut leben. Also pflegt sie beide Freundschaften.

Die innere Frau ist ihr jedoch gänzlich unbekannt gewesen in der Vergangenheit. Da musste sie erst ins All fliegen, um auf sie zu stoßen. Das ist bitter, denn sie spürt, dass sie in der Vergangenheit viel vermisst hat. Nachdem sie so weit hinaus geflogen ist, nimmt sie nun einen Weg nach innen  zu ihrem innersten Wesen. Und weiss sich durch ihren inneren Mann im außen gut geschützt.

Schaut gern hier vorbei und unterstützt die Matrosin dabei ihre innere Frau kennenzulernen und ihren ganz eigenen Schatz zu heben.

Der Clown kann auch nicht alles auf seinen Schultern tragen..;)