Category: Matrosin



Wenn die Matrosin in ihren Schatten blickt, dann trifft sie Nine Inch Nails:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=qmzzu3HqL4c

 

 


Verlustangst ist ein weites Thema. Viele leiden an ihr. So auch die Matrosin, weshalb sie sich in den Blog zurückgezogen hat, wie wir ja wissen, damit sie hier in der Abgeschiedenheit heilen kann, was ihr einst verloren gegangen ist.

Immer dachte sie, es sei die Angst jemanden zu verlieren, wenn sie diesem ihr Herz schenkt. Und sie glaubte und fühlte es viele Jahre lang. Sie, die keine leichte Trophäe war, wurde immer wieder verlassen. Was ihr großen Schrecken bereitete.

Doch je mehr sie sich traute hinzusehen und je öfter verlorene Lieben ihr Schicksal offenbarten, indem Männer, die sich um ihre Zuneigung bewarben, keinen Hehl daraus machten, wie sie den Handel abwickeln wollten:

„Na, du wirst jetzt einfach in mein Leben integriert.“

Desto klarer wurde ihr, dass ihr das Verlassen-Werden ein geringerer Schrecken ist als die Möglichkeit sich neben ihrer Liebe in Luft aufzulösen.

Sich selbst zu verlieren, um sich dann als integriertes Wesen neben ihrem Partner wiederzufinden ist absolut nichts für die Matrosin.

Sie ist auf dem Weg zu sich selbst und freut sich über einen respektvollen Begleiter, der sie unterstützt und anerkennt, dass sie eigentlich nur sich selbst braucht und den achtsamen Austausch zwischen Mann und Frau.

Doch der hat sie noch nicht gefunden.


Die Matrosin zieht gern die Fäden. Das ist ihr bestes Geschäft. Es gibt ihr ein Gefühl der Macht. Schafft Sicherheit. Sie kreiert ihre Welt, ganz wie es ihr passt. Sie ist der Schöpfer. Doch hat sie nicht aufgepasst, aus der Schöpferlust wurde Frust. Ein Corsett, zu eng geschnürt. Jetzt nimmt es  ihr die Luft zum Atmen. Aber sie will sich doch in den Empfangsmodus atmen, wie wir seit gestern wissen. Wie also mit Corsett tief atmen ohne gleich in Ohnmacht zu fallen? Wie die eigene Welt kreieren und trotzdem atmen? Soll sie nun die Kontrolle aufgeben, um wieder atmen zu können? Das kann es ja auch nicht sein. Sie schöpft gern aus ihrer Kraft. Das ist Teil von ihr. Doch wer hilft ihr das Korsett aufzuschnüren? Alleine schafft sie das nämlich nicht. Der Clown ist ja ziemlich lethargisch. Manchmal. Doch er weiss um andere Eigenschaften. Ergreife dir ein Ziel, setze einen Samenkorn in fruchtbare Erde. Gieße ja nach Wetterlage hin und wieder mal das Pflänzchen und überlasse den Rest dieser Entwicklung der großen Göttin. Gebe dein Ziel hin. Vertraue der weiblichen Fruchtbarkeit. Und der Zeit. Manchmal muss man eben warten können. Das weiss der Clown ganz bestimmt. Wie nun aber glücklich sein im Warteraum? Du kannst durchatmen, meditieren, dich dem Müßiggang hingeben. Du hast Raum für Inspirationen..na das klingt schon wieder so ergebnisorientiert.. Die Matrosin hat für Hingabe einfach kein Gefühl. Sie kann nur auf Schaffenskraft von A- Z. Sich die Welt kreieren. Etwas bewusst erschaffen. Jeden Schritt verfolgen. Hingabe erscheint ihr zu passiv. Und wenn sie sich den Clown so ansieht, findet sie ihr Urteil schnell bestätigt. So durchs Leben gehen wie der Clown? Nie im Leben. So wird sie nicht. Der Clown ist ihr Freund und er will, dass sie endlich mal länger tief atmet, als 2 Sekunden. Also schlägt er ihr vor, dass sie ihre Ziele an ihn übergibt, wenn sie soweit sind. Er wird das Wasser drauf gießen und sie pflegen so lange es eben dauert. Bis was draus wächst. Und so öffnet er die Fäden ihres Corsetts. Ein wenig. Der Anfang für mehr Luft ist gemacht. Wenn er ihr die ersten Blüten schenken kann, wird sie verstehen, wie schön es ist, ein Ziel zu haben, ja auch ein paar kleine Zwischenschritte in Richtung Zielerfüllung zu machen, doch darauf zu vertrauen, dass das reicht. Wie sonst soll etwas für einen arbeiten können, wenn man alles selbst in die Hand nimmt? Los +lassen. Viele verstehen das nicht. Los (bedeutet: sich in Richtung Ziel bewegen) und Lassen (bedeutet: etwas nicht tun). Sich dem Moment hinzugeben und ihn zu nehmen, wie er ist. Schafft dir einen Freiraum der Leere. Du kannst das entdecken, was du findest. Und dich daran erfreuen. Ganz ohne Kraftakt und ständige Kontrolle. So kann dich dein Leben viel schöner überraschen. Und du kannst einfach leben.


Aufgepasst:

Anlässlich des Tag des Buches verlosen der Clown und die Matrosin das Buch Als wir träumten von Clemens Meyer.

Und du kannst es gewinnen, indem du an der Verlosung teilnimmst.

Was musst du dafür tun?

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Der Clown und die Matrosin sammeln bis einschließlich 30. April alle Kommentare und ziehen daraus den Gewinner des Buches Als wir träumten von Clemens Meyer. Am 01. Mai geben sie den fröhlichen Gewinner bekannt.

Warum dieses Buch?

Die Matrosin ist ein Ostkind und wuchs in L.E. auf, so herzen die Leipziger liebevoll ihre Stadt, denn sie sind furchtbar verliebt in sie.

Die Matrosin erinnert sich noch lebhaft an ihre ausgefüllten Kindertage in sozialistischer Obhut. Aus nicht mehr ganz jungen Kinderaugen hat sie die Wende und den Zusammenbruch des Systems ihrer Eltern und Lehrer,-  ihrer Nachbarn und Stasispitzel erlebt. Ihr Pionierhalstuch verlor plötzlich seinen Wert und die Gemeinschaft der FDJ löste sich auf. Dafür erhielt sie einen Gameboy und spielte Tetris. Diese Zeit und das Sich- Zurechtfinden im Umbruch des Systemwechsels beschreibt der inzwischen Mitte 30 jährige Clemens Meyer. Es geht um Freundschaft, Orientierungslosigkeit, ums Erwachsenwerden, ums Sich Ausprobieren und Sich Kennenlernen und ums Loslassen.

Das Buch erhielt etliche Preise. Clemens Meyer ist seither ein anerkannter Nachwuchsautor, dem viel Aufmerksamkeit widerfährt. Eine Stimme des Ostens, der zuzuhören sich lohnt.

Wer wissen will, wie sich das anfühlt eine Heimat zu verlieren und eine neue zu gewinnen, der sollte dieses Buch lesen.


Frollein Holles Gothic-Bananenbrot- ein Rezept

mmmh dieses Brot backt der Clown nun schon zum zweiten Mal, hoffe ich kann ihm wieder alles wegessen..so lecker ist dieses süße, fruchtige und vegane Brot. Aber backt es euch besser selbst. Klickt einfach auf das Rezept.

Ich zähle derweil die Stunden bis Ostersonntag. Rückblickend lässt sich festhalten, dass gestern der schwierigste tierfreie Tag für mich war. Und zwar wegen der Vorfreude auf Ostern. Ja, ich habe Eier gekauft und ein wenig Käse. Mein Besuch bringt fürs Osterfest eine leckere Lammkeule mit.

Jetzt nur nicht 2 Tage vor Fastenende schlapp machen und immer schön den Kurs halten.

Frollein Holles Brot wird mir dabei helfen :-).


Nun, nach mehreren Wochen veganer Ernährung wagt sich die Matrosin in einen noch recht jungen Veganer-Shop in ihrem Viertel. Ja, so etwas gibt es inzwischen. Die vegane Bewegung rollt und rollt.

Faszinierend, was es da alles gibt. Pizzakäse, der eine ähnliche Schmelzeigenschaft wie normaler Käse hat. Gouda-ähnliche Käsescheiben, Tomaten-Basilikum-Käse. Und ja, es schmeckt nach Käse. Es kommt dem abgepackten Scheibenkäse auf jeden Fall nahe.

Wahre Käseliebhaber werden jedoch nichts, aber auch gar nichts, auf ihren Käse aus Milch kommen lassen. Und das mit Recht, findet die Matrosin (sie ist eine Käseliebhaberin). Es gibt eine derartige Vielfalt an Käsesorten z.B.: aus Rohmilch von Kuh-/Ziege- oder Schaf. Neben all den Schimmelkäsesorten und und und.. Da ist die Käsealternative aus dem Veganer-Shop eben noch relativ eindimensional.

Aber ein Anfang ist gemacht. Und man kann diesen Käse tatsächlich essen. Jedoch besteht der vegane Käse vor allem aus Kokosfett und ist nicht bio. Das sind zwei Nachtteile, die der Matrosin so gar nicht schmecken. Sind doch die riesigen konventionellen Kokosplantagen mitschuldig an der Klimaerwärmung und an der Abholzung der Regenwälder. Zudem enthält Kokosfett vor allem gesättigte Fettsäuren, die es in der Regel zu meiden gilt.

Der vegane Käse ist also nichts für den Alltag. Was soll´s. Die Matrosin hat inzwischen festgestellt, dass ihr die selbstgemachten Brotaufstriche eh wesentlich besser schmecken. Die aus Linsen, Kartoffeln, Kürbis und Kürbiskernen. Da bietet sich eine würzige Vielfalt ganz ohne Käse.

Den veganen Käse hat die Matrosin bisher also noch nicht vermisst, vielmehr ein gutes Brotaufstrich-Rezept einer Freundin, die ihr diesen bei einem Ausflug anbot. Dieser Aufstrich war aus Kürbis, Sellerie, ein wenig Wurzel und Kürbiskernen, viel Knoblauch und einigen indischen Gewürzen.

Diesen Brotaufstrich kann die Matrosin gar nicht vergessen und bittet ihre Freundin noch einmal um das Rezept.

Oder hast du da draußen ein Rezept deines veganen Lieblings-Brotaufstrichs, dass du der Matrosin posten magst?


vergessen

so ganz beiläufig

boten sich

cracker mit paprikadip

an

einfach zugegriffen

ohne nachzufragen

die creme fraîche ist

schuldig

erwarte nicht

dass sich dein umfeld

ändert

nur weil du es tust

und vor allem nicht

am bahnhof

einer fremden

stadt

wobei heute:

ganz bestimmt

100.000 veganer

vor

der matrosin

im coffee shop

waren

weil alle diesen durst hatten

auf

soja latte

und ihr diese

vor ihren augen

wegschnappten

autsch


Wir beobachten:

Einen großen runden Tisch, an dem einige Freunde sitzen. Die Matrosin bruncht mit ihnen in fröhlicher Stimmung. Sie ist so sehr in ein gutes Gespräch vertieft, dass sie ganz selbstverständlich einen Bissen des vor ihr liegenden Putenbrustfilet-Brötchens nimmt. Putenbrustfilet?

Aaah Schuldgefühle! Wegen Fleischgenuss? Das ist zuviel. Das ist alles nur geträumt. Sie erwacht.

Jeder Ex-Raucher kennt diesen Traum. Es ist ein Zeichen, dass man sich nun endlich von der alten Sucht lossagt. Aus. Schluss. Vorbei. Das gibts nie wieder.

Wenns um Zigaretten geht, ist das für die Matrosin gar keine Frage. Sie ist froh, dass sie diese Dinger schon lange los ist. Aber Schuldgefühle wegen Fleischverzehr?

Nach knapp 2 Wochen ohne scheint ihr das übertrieben.

Die Matrosin hat mit vielem gerechnet, als sie sich im Vorwege Gedanken über ihr veganes Fastenvorhaben machte.

Sie malte sich schmerzhafte Nebenwirkungen aus. Heisses Verlangen auf Butter und Käse oder Eier, dementsprechend vergrätzte Alltagsstimmung und Unzufriedenheit in ihrem Gesicht.

Dazu heimliche, nächtliche Fressattacken in Form von Brie, Gouda und Tilsiter, die ihr vorführen, wie sehr sie sich selbst bescheisst.

Das hat sie erwartet. Doch nein. Still und zugehört:

Matrosins bisherige Nebenwirkungen sind:

gute Laune, mehr Gelassenheit, ein leichteres Körpergefühl, mehr Achtsamkeit,  zudem eine höhere Wertschätzung für sich selbst und unsere Mitgeschöpfe z.B. für Bienen und Mitmenschen.

Und kein Ende in Sicht.

Jetzt beschleicht sie eine andere Angst, nicht zuletzt hervorgerufen durch das intensive Durchleben der Schuldgefühle in ihrem Traum..

Wird sie zur Veganerin? Das hat sie so nicht geplant.

Was will ihr dieser Traum also sagen?

Das vegane Fasten zeigt ihr gerade die genussvolle Seite des Lebens, sie isst und isst und isst sich durch den grauen Alltag und das ohne schlechtes Gewissen.

Alles was sie ist, macht ihr Spaß und sonst nichts.

Sie merkt, was sie alles nicht braucht. Und dass es immer anders geht.

Das ist ziemlich befreiend und macht sie froh.


Die Matrosin war heute im Hamam. Was sehr schön, weil warm, war und den durch das Fasten angestrebten körperlichen und seelischen Reinigungsprozess gefördert hat.

Im Gegensatz zur Sauna kann man sich im Hamam ausgiebig pflegen, indem man seine Peelings, Haarspülungen und Gesichtsmasken mitbringt und dort verwendet. Nichts leichter als das, wenn man einen feinen Vorrat im Badezimmerschrank weiss.

Die Matrosin griff also nach einer besonderen Lavendel/Orangenblütenhonig-Paste, eine spezielle Pflege fürs Hamam. Aber Honig in der veganen Fastenzeit? Das hatte sie so nicht vor.

Ich werde ihn ja nicht essen oder einkaufen und trage doch auch Schuhe aus Leder. Die Tube ist seit zwei Jahren geöffnet und noch, dank der Konservierungseigenschaften des Honigs haltbar, aber wann werde ich die nächste Gelegenheit für einen Hamam-Besuch haben? Ich weiss es nicht. Und so etwas kostbares aus Bienenhonig und Propolis wegwerfen geht gar nicht.

Also steckte sie die Tube in ihre Tasche und später im Hamam genoss sie diese Pflege ganz besonders. Der Geruch des Honigs war süß duftend und entspannend, die Haut wurde sanft von der warmen Konsistens des fließenden Honigs umhüllt. Doch als der durch die Hitze verflüssigte Honig über ihren Mund floss, schleckte ihre Zunge schnell darüber hinweg. Reflex.

Morgen gehts ganz ohne Honig-Körper-Maske, dafür herrlich entspannt, weiter.

Die Matrosin war sich selten so bewusst wie heute, dass ihr dieser Genuss von vielen fleißigen Arbeiterbienen ermöglicht wird. Sie beschliesst den Bienen und dem Sinn des Verzichts auf Honig, der sich ihr bisher von allen „Veganer-Do Not’s“ am meisten verschließt, nachzugehen.

Vorerst setzt sie ein großes ? hinter den Verzicht auf Honig. Sie isst ihn gewöhnlich sehr selten, so 1-2 Mal im Jahr, aber dennoch, versteht sie nicht genau, was gut daran sein soll, auf ihn zu verzichten.

Gewöhnliche Massentierhaltung stellt die Haltung eines Bienenvolks wohl eher nicht dar.

Aber wie arbeiten Imker eigentlich? Wie kann man im Einklang mit der Natur imkern und wie nicht?

Wisst Ihr vielleicht etwas über die Arbeitsbedingungen von Bienen?


Der Clown und die Matrosin konsumieren im Alltag vieles gedankenlos. Das macht ziemlich satt. Sie haben keine Lust mehr auf diese Überfluss-Wegwerf-Fress-Attacken-Supermarkt- Realtität.

Um herauszufinden, wie es ist auf etwas zu verzichten, was sie im Alltag gedankenlos konsumieren, machen sie einen Selbstversuch.

Beide haben sich überlegt, was sie ständig achtlos konsumieren. Und das wird gefastet. 7 Wochen lang.

Die Matrosin wird sich vegan ernähren. Das ist für sie eine Herausforderung, da sie bisher zu den Allesfressern zählt. Ihre Lust auf Fleisch widerspricht jedoch ihrer umweltpolitischen Haltung. Sie will ihren Klima-Fußabdruck verkleinern und das kann sie durch den Verzicht auf tierische Produkte erheblich. Sie will herausfinden, wie es ist, auf Milch, Käse, Butter, Eier und Fleisch, aber auch Honig zu verzichten. Es wird eine große Umstellung für sie, klar hat sie sich in den letzten Tagen mit Kochbüchern und vielen Tipps von Freunden, die so leben, eingedeckt. Die Bücher machen Lust aufs Probieren und ihre Freunde sehen auch ganz zufrieden aus. Warum also nicht einen Versuch wagen?

Und was konsumiert der Clown täglich und zwar gedankenlos im Überfluss? Er hängt immer wieder in Gedankenschleifen fest. Inzwischen weiß er, dass ein Großteil seiner Gedanken aus Zweifeln besteht. Zweifel an sich selbst, an anderen, aber auch an seinen Gaben, seinem Talent, seiner Liebe an seinem Erfolg. Ihr lest schon, es sind wahre Gedankenlawinen, die der Clown tagein tagaus konsumiert.

In den nächsten 7 Wochen wird er seine Zweifel fasten.

Das wird ein schwieriges Unterfangen, der Clown muss gut in sich hinein horchen und ehrlich zu sich selbst sein, will er es auch nur annähernd schaffen. Es wird ihm sicher nicht immer gelingen, aber wenn er einen Zweifel bemerkt, kann er ihn sich bewusst machen und loslassen. Darum soll es für ihn gehen.

Neben der Konsumkritik und dem Versuch, sich selbst zu zeigen, dass es auch anders geht als gewohnt, spielt für den Clown wie auch für die Matrosin Spiritualität eine Rolle. Sie diskutieren oft über religiöse Fragen. Hadern mit Gott und suchen nach ihrer  Haltung zu ihm.

Sie erhoffen sich in den nächsten 7 Wochen auf diesem spirituellen Weg weiterzukommen. Weiterzukommen ist hier jedoch die falsche Begrifflichkeit, denn um ein Eifern, eine Erfolgsorientierung soll es hier eben nicht gehen.

Das Fasten soll ihnen zeigen, dass es gut sein kann, etwas zu entbehren, dass es gut sein kann sich vom gewohnten Weg zu entfernen, einmal inne zu halten und eine altgeliebte Angewohnheit zu hinterfragen, indem man sie loslässt.

Wohin es geht wissen beide nicht, aber sie werden auf sich achten, sich beobachten und ihr Verhalten reflektieren. Im Jetzt sein und wenn es mal nicht gelingt, werden sie nicht verkniffen und frustriert aufgeben, sondern über sich lachen und sich selbst etwas besser kennenlernen und vielleicht sogar die ein oder andere Sache mit Gott besser verstehen.

Ihr werdet in den folgenden 7 Wochen, einen Erfahrungsbericht von dem Clown und der Matrosin lesen können. Im besten Fall macht Ihr beiden Mut oder hinterfragt ihr Fasten.